Seminare

22.09.2018
Heinrich Böll Stiftung NRW, Graf-Adolf-Straße 100, 40210 Düsseldorf

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Dies gilt erst vor allem für gute Sprachbilder. Es ist eine große Kunst, die eigenen Standpunkte und Anliegen kurz, knapp und verständlich zu präsentieren. Dabei ist dies für alle ehrenamtlich Engagierten wichtig, schließlich eröffnet sich dir so eine neue Möglichkeit, Menschen für deine Ideen zu gewinnen.
Kannst du in 3 Sätzen erklären, warum du dich engagierst? Kannst du deine Standpunkte durch leicht verständliche Beispiele verdeutlichen? Bist du in der Lage, andere Leute durch deine Worte mitzureißen?
In unserem Seminar zeigen wir dir nicht nur die Grundlagen der freien Rede, sondern zeigen dir vor allem, wie du positive Sprachbilder aufbaust. Du lernst in verschiedenen Übungen in jeder Situation gekonnt zu reagieren und Menschen von deinen Anliegen zu begeistern.
Unser Seminar richtet sich an alle ehrenamtlich und politisch engagierten Menschen in Verbänden, Vereinen und anderen Organisationen, die ihre Inhalte nachhaltig und positiv präsentieren wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur der Spaß am praktischen Ausprobieren sollte vorhanden sein.

UNSERE SEMINARVERSPRECHEN:
- Die Teilnehmenden kennen die theoretischen Grundlagen der Rhetorik und freien Rede.
- Die Teilnehmenden können ihre Anliegen und Themen in verständlichen Sprachbildern zum Ausdruck bringen.
- Die Teilnehmenden verfügen über das Wissen, wie komplexe Sachverhalte sprachlich vermittelt werden
können.

Samstag, 22. September 2018, 10.00 Uhr-18:00 Uhr

Referent: Christian Jäger ist Theologe und Rhetoriktrainer.

Heinrich Böll Stiftung NRW| Samstag, 22.09.2018, 10:0018:00

Eine Kooperation mit der

22.09.2018
Landesgeschäftsstelle der Grünen NRW, Oststraße 41-43, 40211 Düsseldorf

Kommunalpolitische Grundlagen

In dem bewährten Seminar soll es dieses Mal um Fragen rund um die Formalia gehen. Wie arbeite ich möglichst effektiv im Rat oder Ausschuss? Wie bereite ich mich vor? Wie schreibe ich einen Antrag. Ist es tatsächlich besser einen Antrag zu schreiben oder vielleicht besser eine Anfrage zu stellen? Besser eine "Große Anfrage" oder eine "Kleine Anfrage"? Und welche Schritte muss ich unternehmen, um das von mir gewünschte Ergebnis zu erzielen?

Gemeinsam wollen wir ein kleines Experiment wagen: Anhand von Tagesordnungen aus Ausschüssen und Ratssitzungen werden die Teilnehmer*innen in einer "kollegialen Fallberatung‘" gemeinsam überlegen, wie man sich strategisch auf Sitzungen und Tagesordnungspunkte vorbereitet. Unser Referent Peter Finger wird dabei mit seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz mit Rat und Tat zur Seite stehen. In erster Linie sind aber die Teilnehmer*innen gefragt, entsprechende "Fälle", d.h. spannende Fallbeispiele und Tagesordnungspunkte, zum Seminar mitzubringen, um diese dann gemeinsam zu beraten. Für alle Seminarteilnehmer*innen also die Chance, den örtlichen Fall ausführlich durchzusprechen und Tipps und Hinweise für das Vorgehen vor Ort zu bekommen.

Für Rats- und Ausschussmitglieder sowie Sachkundige Bürger*innen und die, die es werden wollen.

Peter Finger ist seit 1984 Mitglied der Ratsfraktion Bonn, war dort Bürgermeister und viele Jahre Sprecher der Fraktion​.

Samstag, 22.09.2018, 10.00-17.00 Uhr

Hier geht es zur Anmeldung.

29.09.2018
Landesgeschäftsstelle der Grünen NRW, Oststraße 41-43, 40211 Düsseldorf

Facebook, Instagram und Twitter in den Kommunen

Dass die Kollegin aus der Gemeinderatssitzung längst einen Beschluss getwittert hatte, als du noch überlegtest, was dieser langfristig bedeuten könnte verdeutlicht, soziale Netzwerke und Plattformen gehören zu den Favoriten der modernen Kommunikation. Für Kommunalpolitiker*innen bieten Facebook, Twitter, Instagram & Co. eine unerschöpfliche Auswahl an Möglichkeiten, um den Dialog mit den Bürger*innen zu stärken und zu intensivieren. Doch die Hemmschwelle ist noch groß: Welche rechtlichen Fallstricke verbergen sich hinter den Plattformen? Was passiert bei negativen Kommentaren? Welche Instrumente kann ich überhaupt nutzen? Und wie bleibe ich mit den Bürger*innen im Gespräch?

Dieser Workshop richtet sich an Kommunalpolitiker*innen, die sich auf diese modernen Kommunikations-Instrumente einlassen wollen, um Social Media als ein wichtiges Instrument im Bürger*innen-Dialog einzusetzen. Die Teilnehmer*innen lernen, wie die sozialen Medien in der politischen Praxis sinnvoll und gezielt genutzt werden können und welche inhaltlichen, technischen und rechtlichen Fallstricke beachtet werden sollten. Gemeinsam erarbeiten wir die Ziele und die persönliche Strategie für die eigenen Social Media-Aktivitäten, wählen die passenden Plattformen aus und richten diese technisch ein.

Für Rats- und Ausschussmitglieder sowie Sachkundige Bürger*innen und solche, die es werden wollen.

Jens Burnicki ist Kommunikationstrainer und freier Journalist.

Samstag, 29.9.2018, 10.00 bis 17.00 Uhr

Hier geht es zur Anmeldung 

27.10.2018
Bündnis 90/Die Grünen KV Köln, Ebertpl. 23, 50668 Köln

Etwa 90 Prozent der Fläche Deutschlands zählt zu den ländlichen Räumen. Sie bieten viel Platz zur politischen Partizipation. Geht es um eine GRÜNE Mitgliedergewinnung und -entwicklung, dann stehen diese Regionen jedoch vor besonderen Herausforderungen, die nicht zuletzt dem demographischen Wandel geschuldet sind. Wir werden älter und gleichzeitig weniger. Ländliche Kommunen sind davon stärker betroffen als städtische. Das Seminar „Die ländliche Kommune wird zukunftssicher“ der Grünen Alternative in den Räten NRW (GAR) beschäftigt sich mit der Frage: Wie stärken GRÜNE das politische Engagement, die Kreativität und Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger in diesen Gemeinden? Wenn sich Menschen mit ihren Ideen einbringen können, sind sie eher bereit, bei der Konzeption und Umsetzung von GRÜNEN Projekten mitzuwirken. Das wiederum fördert das soziale Miteinander auf dem Lande und bietet die Möglichkeit einer nachhaltigen Mitgliedergewinnung und -bindung. Dieses Seminar soll die Teilnehmenden mitnehmen, motivieren und aktivieren. In kleinen Gruppen werden eigene Ideen konkretisiert und Veränderungen angestoßen. Ländliche Räume sind sehr heterogen und können nicht über einen Kamm geschoren werden. Gemeinsam werden die vorhandenen Potentiale vor Ort aufgedeckt und mögliche Zielgruppen analysiert. Welche Themen sind relevant? Schulpolitik, Mobilität, Landwirtschaft oder Ernährung? Im Anschluss geht es um die passgenaue Ansprache dieser Gruppen. Welche Herangehensweisen vielversprechend sind, wird anhand von praxisnahen Erfolgsmethoden veranschaulicht.

ReferentInnen: Gönül Eglence und Jens Burnicki

Anmeldung unter: pek@gruenekoeln.de

27.10.2018
CVJM Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 102, 40210 Düsseldorf

Das Einmaleins erfolgreicher Pressearbeit

Du möchtest deine politische Position bekannt machen? Deinem Anliegen Gehör verschaffen? Mit Pressearbeit, die ankommt, kann das gelingen. In unserem Workshop wollen wir die Grundlagen erfolgreicher Pressearbeit vorstellen und anwenden. Welche Anlässe eignen sich überhaupt für Pressearbeit? Was sollte eine Pressemitteilung auf jeden Fall enthalten und was besser nicht? Welche Regeln sind beim Umgang mit der Presse zu beachten? Wie lässt sich Aufmerksamkeit herstellen, Information transportieren und Wahrnehmung erhöhen? Gibt’s Tipps speziell für den Umgang mit Print-Medien und dem Lokalradio? Warum ist klassische Pressearbeit nach wie vor wichtig – mit Blick auf die Kombination mit Online-Aktivitäten. Zusammen mit Andrea Rupprath erarbeiten wir Antworten. Dabei steht neben der theoretischen Basis die Praxis im Vordergrund: Die Teilnehmenden verfassen eigene Pressemitteilungen.
Wir laden Dich herzlich ein, dabei zu sein und mitzumachen!

Mit dem Workshop wenden wir uns an ehrenamtliche Politiker*innen aus Rat und Ausschüssen.

Andrea Rupprath ist freie Journalistin und arbeitet u.a. für lokale Printmedien und als Nachrichtenradakteurin beim SWR

Samstag, 27.10.2018, 10.00-17.00 Uhr

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09.11.2018 bis 10.11.2018
Wuppertal

Ehrenamtliche Arbeit in Vereinen, Verbänden und Organisationen ist hauptsächlich Kommunikation mit anderen Personen. Deswegen gibt es selten eine zweite Chance für den ersten Auftritt. Wichtig ist es deswegen, sich jederzeit souverän und vor allem authentisch präsentieren zu können. Durch eine positive Ausstrahlung, eine gut modulierte Stimme und souveräne Körpersprache kann daher das eigene Bild in der Gruppe positiv beeinfluss werden. Doch wie kann der eigene Auftritt so verbessert werden ohne dass der Auftritt dabei unecht oder gestellt wirkt?
In unserem Seminar analysieren wir die persönliche Wirkung auf andere Personen. Wir entwickeln zusammen einen persönlichen, selbstbewussten, sympathischen und kompetenten Auftritt.

UNSERE SEMINARVERSPRECHEN:
- Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen der Körpersprache sowie der Stimm- und Sprechtechnik.
- Die Teilnehmenden können sich und ihr Potenzial authentisch präsentieren: Den persönlichen Kern als Alleinstellungsmerkmal darstellen.
- Die Teilnehmenden verfügen über das Wissen der emotionalen Beteiligung bei Präsentationen und des Storytelling.

ReferentIn. 
Edith Börner ist Schauspielerin, Kabarettistin und Trainerin für Stimme, Körpersprache und Rhetorik.

Tagungshaus "Auf dem heiligen Berg"
Missionsstr. 9
42285 Wuppertal  |
Freitag, 09.11.2018 17:00Samstag, 10.11.2018 18:00

Standardpreis mit Übernachtung 150€ (ermäßigt 75€), Sparpreis ohne Übernachtung 110€

Anmeldung hier.

In Kooperation mit der*

 

10.11.2018
N.N.

Einführung in Grundlagen der kommunalen Bauleitplanung

Ein Ausschuss für Architekten und Raumplaner? Mitnichten! Gerade in Zeiten verstärkter Neubautätigkeit ist die Bauleitplanung ein wichtiges Instrument. Diese Bauleitpläne sollen laut Gesetz "eine dem Wohl der Allgemeinheit entsprechende sozialgerechte Bodennutzung gewährleisten und dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern."

Gerhard Joksch wird leicht verständlich aufzeigen, welche politischen Gestaltungsmöglichkeiten die Bauleitplanung für die grüne Arbeit vor Ort eröffnet und die notwendigen Grundlagen dazu an Hand von praktischen Beispielen erläutern: Wann ist die Kommune zuständig? Welche Instrumente der kommunalen Planung gibt es? Was bedeuten solche Begriffe wie: Flächennutzungsplan (FNP), Bebauungsplan (B-Plan), Bebauung nach § 34 BauGB, Vorhaben und Erschließungsplan (VEP), ökologische Gestaltung, Klimaschutz im Baugebiet, Möglichkeiten der Festsetzungen im B-Plan, Artenschutz?

Für Rats- und Ausschussmitglieder sowie Sachkundige Bürger*innen und solche, die es werden wollen.

Gerhard Joksch hat in 27-jähriger Tätigkeit Erfahrungen in kommunalen Bau- und Umweltverwaltungen gesammelt, Bürgermeister in Münster und Mitglied in Gremien des Städtetags.

Samstag, 10.11.2018, 10.00-17.00 Uhr

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17.11.2018
Landesgeschäftsstelle der Grünen NRW, Oststraße 41-43, 40211 Düsseldorf

Den kommunalen Haushalt politisch gestalten

Welche politischen Steuerungsmöglichkeiten habe ich über den Kommunalhaushalt? Hierzu ist es zunächst erforderlich, die Flut der verwaltungsseitig vorgelegten Unterlagen zu ordnen und die dort verfügbaren Informationen politisch zielführend aufzubereiten. Wo finde ich was – und was fehlt?

Wie berichtet die Verwaltung über ihre Zielerreichung – gibt es überhaupt klare politische Ziele für die wesentlichen finanziellen Aufgaben?

Wie erkennt man noch verfügbare finanzielle Spielräume bzw. Ansatzpunkte für gewünschte Projekte oder Sparansätze? Wo verstecken

Fachbereiche und Kämmereien ggf. freie Mittel? Fragen, die mit dem erfahrenen Kommunalfinanzler Manfred Busch diskutiert werden können. 

Für Rats-, Integrationsrats-, BV- und Ausschussmitglieder sowie Sachkundige Bürger*innen und solche, die es werden wollen.

Dr. Manfred Busch war Kämmerer in Bochum und Wesel sowie Abgeordneter im Landtag NRW.​

Samstag, 17.11.2018, 10.00-17.00 Uhr

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18.11.2018
Bündnis 90/Die Grünen KV Bochum & Wattenscheid, Diekampstraße 37, 44787 Bochum

Frauen in der Politik? – das ist heute längst selbstverständlich.

So auch in der „Politik vor Ort“, d.h. im kommunalpolitischen Bereich. Immerhin ein Viertel aller Mandate in Gemeinde- und Stadträten, Kreistagen und Regionalversammlungen werden von Frauen wahrgenommen; in den hauptamtlichen Positionen wie Oberbürgermeisterin oder Landrätin sanken die Anteile leider auf nun rund 8 Prozent.

Wir wollen mehr!!!

Bei vielen Entscheidungen der Räte und Kreistage dominiert immer noch der männliche Blick auf das jeweilige Projekt. Die geschlechterspezifische Perspektive wird oft vernachlässigt. Die Belange der Frauen werden hintangestellt. Das zu beklagen hilft nicht weiter – „Mehr Frauen in die Räte – mehr Frauen übernehmen Verantwortung!“ muss die Antwort lauten.

 Mehr Frauen in die Räte! Mehr Frauen sollen für die Arbeit in Rat und Kreistag begeistert werden und diese kennenlernen. – Auf dem Weg zu diesem Ziel ist der Powerworkshop eine erste Etappe.

Zielgruppe des Workshops:
Frauen, die sich in ihrer Kommune politisch engagieren oder dies vorhaben. Dazu gehören Frauen, die sich durch die Ausschreibung angesprochen fühlen, neu bei den Grünen Eingetretene, politisch Aktive in Vereinen oder Verbänden, die parteipolitische Bündnisse schmieden wollen, egal ob sie sympathisieren oder Grün werden möchten. Gleichzeitig sind Frauen, die den Powerworkshop in ihre eigene Kommune holen wollen, eingeladen an den Workshops teilzunehmen.

​Referentin: Gönül Eglence

Mehr Informationen können hier angefordert werden: thee@gar-nrw.de

08.12.2018
Landesgeschäftsstelle der Grünen NRW, Oststraße 41-43, 40211 Düsseldorf

Zeit- und Selbstmanagement in der Kommunalpolitik

Ratsarbeit bietet spannende politische Gestaltungsmöglichkeiten und fordert häufig volles Engagement. Das stellt uns gleichzeitig vor die Herausforderungen, wie wir Politik, Job und Privatleben so vereinen können, dass am Ende noch genug Zeit für uns selbst und private Freunde bleibt. Dahinter steht die Einsicht, dass wir nur dann auf Dauer erfolgreich sein können, wenn wir unsere Kräfte einteilen und eigene Bedürfnisse nicht außer Acht lassen. Bei diesem Ratsfrauentreffen soll es deswegen darum gehen, an der individuellen Politic-Work-Life-Kompetenz zu arbeiten. Dabei werden eigene Ressourcen und Motivatoren reflektiert, Maßnahmen zum Zeitmanagement und Strategien zur Stressbewältigung erarbeitet.

Für zukünftige Rats- und Ausschussmitglieder sowie Sachkundige Bürgerinnen, aber auch für die, die es bleiben wollen.

Sabine Brauer ist diplomierte Politikwissenschaftlerin, war 12 Jahre politische Geschäftsführerin der Grünen NRW, freiberufliche Mediatorin.

Samstag, 08.12.2018, 10.00 – 17.00 Uhr

Hier geht es zur Anmeldung.