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Nicht wegsehen: Antisemitismus verstehen und wirksam handeln

Antisemitische Vorfälle nehmen auch in Nordrhein-Westfalen deutlich zu. Dieses Online-Seminar setzt genau hier an: Es verbindet grundlegendes Wissen mit konkreten Handlungsmöglichkeiten und lädt zur persönlichen Auseinandersetzung mit Antisemitismus ein. Zu Beginn steht eine angeleitete Selbstreflexion, die Raum für eigene Perspektiven und Unsicherheiten schafft. Darauf aufbauend werden zentrale Grundlagen zu Antisemitismus vermittelt, von historischen Kontinuitäten bis hin zu heutigen Erscheinungsformen. Dabei werden auch Überschneidungen und Unterschiede zu Rassismus thematisiert sowie die Frage, wie beide Phänomene gesellschaftlich gegeneinander ausgespielt werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Praxis: Anhand von Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie opferzentrierter Umgang aussehen kann und welche Möglichkeiten es gibt, Betroffene konkret zu schützen und zu unterstützen. Die Teilnehmenden erarbeiten gemeinsam Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Situationen: im Alltag, im beruflichen Kontext und im zivilgesellschaftlichen Engagement. Das Seminar bietet außerdem Orientierung im Umgang mit Unsicherheiten, etwa bei der Unterscheidung zwischen legitimer Kritik an israelischer Politik und antisemitischen Aussagen. Es geht dabei nicht um eine vertiefte Nahostanalyse, sondern um Sensibilisierung und Einordnung. Durch den Wechsel von Inputs, Übungen und Diskussionen entsteht ein Lernraum, der Kopf, Herz und Hand gleichermaßen anspricht: Wissen erwerben, Haltung entwickeln und ins Handeln kommen. Ziel ist es, Teilnehmende zu stärken, antisemitische Tendenzen zu erkennen, solidarisch zu handeln und jüdisches Leben in NRW aktiv zu unterstützen.
 

Unsere Veranstaltungsziele:

  • Die Teilnehmenden erwerben grundlegendes Wissen über aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus und reflektieren eigene Haltungen und Handlungsspielräume
  • Die Teilnehmenden lernen, antisemitische Situationen einzuordnen und sicher zu reagieren, um Betroffene zu schützen.
  • Die Teilnehmenden stärken ihre Handlungskompetenz zu stärken, um solidarisches Engagement im Alltag zu fördern.
     

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Interessierte, die sich gerne vertiefend mit Antisemitismus und der eigenen Haltung auseinandersetzen möchten.

Referentin

Michelle Pantke ist freie Referentin und Co-Projektleitung der ju:an-Praxisstelle: Antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit” der Amadeu Antonio Stiftung.

Online Mi. 02.09.2026
18:00 - 21:00 Uhr

kostenlos

Anmeldung: www.boell-nrw.de                     

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Wie kann ich rassistische Sprache im Alltag erkennen und vermeiden?

Wer sich für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft einsetzt, in der Diskriminierung und Rassismus keinen Platz haben soll, muss sich über den eigenen Sprachgebrauch Gedanken machen. Denn gerade durch Sprache können ungewollte Diskriminierungen entstehen. In unserem Online-Seminar werfen wir einen Blick darauf, was Rassismus ist und in welchem strukturellen Zusammenhang Sprache und Rassismus stehen. Anhand konkreter Beispiele von noch immer im Alltag verwendeten Rassismus transportierenden Begriffen suchen wir gemeinsam nach Alternativen und praktischen Lösungen für den eigenen Rassismus freien Sprachgebrauch. Natascha Borota ist Romanistin, Publizistin und trainiert als zertifizierte Interkulturelle Trainerin unterschiedlichste Zielgruppen.

Online-Seminar 

Immer Dienstags

  1. Termin: 03.11.2026, 9:00 Uhr - 12:30 Uhr: Onlinetermin via ZOOM
  2. Termin: 10.11.2026, 9:00 Uhr - 12:30 Uhr: Onlinetermin via ZOOM
  3. Termin: 17.11.2026, 9:00 Uhr - 12:30 Uhr: Onlinetermin via ZOOM

    Ameldung www.boell-nrw.de

 

Natascha Borota interkulturelle Trainerin

Natascha Borota

Natascha Borota ist Romanistin, Publizistin und trainiert als zertifizierte Interkulturelle Trainerin unterschiedlichste Zielgruppen.

www.borota.de

Weitere Seminare gibt es auf der Seite der Heinrich-Böll-Stiftung NRW.