Klimafreundlicher Verkehr: Bochum punktet mit E-Bike-Garagen

16.04.2019 Die Nutzung von Fahrrad und E-Bike sollte deshalb so bequem wie möglich sein. Die Stadt Bochum bietet mit E-Bike-Garagen sichere Abstellorte – die Stromanschlüsse für die E-Bikes noch dazu. Für ihre Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs wurde die Ruhrstadt vom Programm „Kommunaler Klimaschutz NRW“ ausgezeichnet.
Wer mit dem E-Bike zur Arbeit, zum Einkauf oder in die Freizeit fahren möchte, weiß in Bochum: In einer E-Bike-Garage kann ich sicher abstellen und gleichzeitg aufladen. Die Kabinen werden im Rahmen des wohlklingenden Forschungsprojektes „eBikeBo“ aufgestellt. Sie sind komfortabel, groß genug um hinein zu gehen, sie sind innen beleuchtet und mit 230 Volt Haushaltssteckdosen (Schuko) ausgestattet – zum Anschluss der mitgebrachten Ladegeräte. Ziel ist, die Räder vor der Witterung, Diebstahl oder Vandalismus zu schützen. So wird der Weg für klimafreundliche Fortbewegung freigeräumt. Die Stadt Bochum will in 2019 fünf weitere solcher Ladeboxen im Stadtgebiet installieren.

Die Idee zu den Boxen war auf einem Schüler*innenwettbewerb entstanden. Aus diesem erwuchs das Bochumer Startup GEMBO. Das Konzept für die Boxen wurde von einem Netzwerk für klimafreundliche Mobilität vorangetrieben.
Mit der Förderung des Radverkehrs werden nachhaltig CO2-Emissionen verringert, das Stadtklima verbessert und das Klima geschützt. Und so hat die Stadt Bochum auch Schützenhilfe in Höhe von zehn Millionen Euro für die Bemühungen für einen klimafreundlichen Radverkehr erhalten - vom Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz NRW“.

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Foto: pixabay.com/bicicleta