Allgemeinbildende Schulen öffnen sich weiter für Inklusion

25.09.2019 Eine erfreuliche Nachricht: Die Inklusionsquote an allgemeinbildenden Schulen in NRW ist weiter gestiegen. Im Schuljahr 2018/19 wurden 43,1 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Regelschulen unterrichtet - eine Steigerung um 0,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Landesamt IT.NRW kürzlich mitgeteilt hat. Vor fünf Jahren lag die Quote noch bei knapp 30 Prozent.
Insgesamt benötigten im auslaufenden Schuljahr rund 132 000 Schüler*innen sonderpädagogische Förderung, ein Plus von drei Prozent. Rund 57 000 dieser Kinder besuchten Regelschulen (plus 5,2 Prozent) und 75 000 Förderschulen.

Die Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe aller Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Regelschulen geteilt durch die Summe aller Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinbildenden Schulformen (Regelschulen und Förderschulen). Die Weiterbildungskollegs und die Freien Waldorfschulen werden nicht berücksichtigt. (IT.NRW)

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